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<pre>War auf den stillschweigend ohnehin vorausgesetzten Kampf natürlich auch im zweiten Heimspiel der Saison verlass, hatte der rein spielerische Aspekt des Darmstädter Auftritts dagegen nur Ernüchterndes zu bieten: Angesichts einer Passquote, die noch nicht einmal die bemitleidenswerte Schwelle von 50% erreichte, wurde von den Gastgebern in Sachen Spielaufbau frühzeitig nur noch auf den langen Ball ins Nichts zurückgegriffen.  <p> Der SC Freiburg hat die letzten elf Bundesliga-Duelle mit Borussia Dortmund allesamt verloren. Der letzte Sieg über den BVB gelang den Breisgauern im Mai 2010 — mit 3:1 zu Hause.  <p>  Obwohl die Gladbacher in den letzten fünf Partien gleich 14 Tore markierten, bieten mehrere Wettanbieter für mehr als 1,5 Tore der „Fohlen“ lukrative Quoten im Bereich der 2,00. <p> Von einem Einbruch seiner Mannschaft sollten die Gegner allerdings nicht ausgehen, stellte Hasenhüttl klar. „Sie können sich nächsten Samstag angucken, wie die Reaktion sein wird“, so der Ã–sterreicher bereits in Hinblick auf das kommende Duell mit Hertha BSC. <p>  Trotz der finalen Dramatik war der damit hergestellte 2:1-Endstand jedoch nicht nur absolut leistungsgerecht; darüber hinaus gingen auch die entsprechenden Stärken unmittelbar in die Punktevergabe ein.  </pre>


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<pre>Die rund um die Länderspielpause genesenen Grifo, TraorÃ© und Hofmann hatten schließlich noch nicht einmal an dem Auswärts-Coup an der Weser mitgewirkt: Schon gegen Leverkusen dürfte die zusätzliche Manpower nun aber durchaus willkommen sein.  <p> Unsere Situation ist schon grotesk. „Der Kader schmilzt immer mehr dahin“, sagt Köln-Keeper Timo Horn. „Es ist wirklich unfassbar. Aber es hilft ja nichts, wir müssen das Beste draus machen.“  <p>  Auch dann nicht, als Leverkusen kurz vor der Pause ein weiteres Mal in Führung ging, nachdem davor ein Eigentor von Julian Baumgartlinger für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Bullen gesorgt hatte. <p> Dementsprechend wird es am Sonntag nach der Länderspielpause im Schwarzwaldstadion zur Sache gehen. Vor allem die Kicker von der Weser wollen nach ihrem Absturz wieder in die Spur finden. <p>  Eine gefährliche Situation, in der sich die Werkself derzeit befindet — und die auch der Schwächephase der vergangenen Wochen geschuldet ist.  </pre> 


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<pre> Die Enttäuschung ist naturgemäß groß, aber die erste Niederlage in der Bundesliga war ohnehin nur eine Frage der Zeit. Gegen Hertha BSC will Leipzig jedoch wieder den gewohnten Power-Fußball zeigen und den Hauptstädtern in der Red Bull—Arena bereits früh den Schneid abkaufen.  <p> Bei allen noch vorhandenen Zweifeln an der tatsächlichen Konstanz des Leistungsvermögens können dies natürlich keine erfreulichen Nachrichten für den nächsten Gegner sein: Aus unserer Sicht spricht einiges dafür, dass das anstehende Duell den Tabellenstand geradezu ad absurdum führt.  <p>  – Mainz Co-Kapitän Stefan Bell war nach der Niederlage gegen Werder nicht auf alle Mannschaftskameraden gut zu sprechen. <p>  Schalke-Manager Christian Heidel grinste bis über beide Ohren: „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, ein Riesenkompliment an den Trainer und ein Riesenkompliment an alle, die mitgeholfen haben.“ <p>  Auf Schalke ist man offenbar der Ansicht, dass jener Mann, der den Klub im Vorjahr noch zur Vizemeisterschaft geführt hatte, nun plötzlich nicht alles falsch machen könne. Abgesehen davon wurde mit Tedesco erst im August eine Vertragsverlängerung bis 2022 vereinbart.  </pre>


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<pre> Die Knappen nähern sich langsam und unter Rückschlägen ihrem großen Saisonziel – der Champions League – an. Der Weg in die Königsklasse ist aber noch überaus beschwerlich, vor allem, wenn es den Schalkern nicht gelingt, konstant Siege zu holen. Die Stuttgarter legen eine unglaubliche Serie hin.  <p> Nach der 0:1-Schlappe im Borussia-Park befand sich der FSV ohne jeden Zweifel völlig im Recht, als er die Leistung von Schiedsrichter Hartmann bemängelte, der den Gästen schon in der ersten Halbzeit einen glasklaren Handelfmeter vorenthielt.   <p> Nach unserer Überzeugung wäre es deshalb nur folgerichtig, sollte nun auch der Start in der Bundesliga daneben gehen — zumal dem Team zuletzt bereits unter sehr viel günstigeren Voraussetzungen auf fremden Plätzen kaum noch etwas gelang. <p>  Die Freiburger Hoffnungen dürften demnach auch weiterhin fast ausschließlich auf Nils Petersen ruhen, der mit seinen 15 Toren unlängst die Hauptlast des Klassenerhalts auf den Schultern trug.  <p> Dabei könnte es durchaus ein Trugschluss sein, die jeweiligen Siege gegen die Wölfe und Bayer lediglich auf besonders schwache Tage der Kontrahenten zurückzuführen — immerhin eroberte Werder mit unermüdlichen Einsatz und großem Herz die Vorherrschaft im Weserstadion zurück.  </pre>


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<pre> Da obendrein zwei der letzten drei Heimspiele verloren gingen, hat das Formbarometer in der BayArena zu allem Überfluss gerade erst zum Sinkflug angesetzt; über die Rückschläge gegen Hoffenheim und Leipzig tröstete nur ein knapper 3:2-Erfolg gegen Darmstadt 98 hinweg.  <p> Ist das ebenso plötzliche wie wohl vorübergehende Gleichgewicht der Kräfte zum einen dem bayrischen Ausrutscher in Hoffenheim zu danken, trugen auch die Knappen mit dem besten Saisonstart seit sechs Jahren ihren Anteil zu der außergewöhnlichen Konstellation bei.  <p>  Dies gilt natürlich erst recht, weil sich Bayer auch schon in der Bundesliga von allenfalls kämpferisch überlegenen Gegnern gepflegt über den Tisch ziehen ließ; exemplarisch sei an dieser Stelle nur auf die Last-Minute-Pleite im Bremer Weserstadion verwiesen. <p>  Zum großen Teil vertraut Hasenhüttl auf die Aufstiegsmannschaft. Mit Angreifer Elias Kachunga, Torhüter Ã–rjan Nyland und den Verteidigern Markus Suttner sowie Romain BrÃ©gerie sind vier neue Spieler geholt worden. Die Bundesliga-Erfahrung der Schanzer hält sich in Grenzen: der gesamte Kader kommt gerade einmal auf 386 Erstliga-Einsätze.  <p> Dass Gastspiele beim Sport-Club alles andere als ein Zuckerschlecken darstellen, müssten die Bayern aber ohnehin längst wissen. Allen voran jene von ihnen, die bereits beim bis dato letzten Besuch im Mai 2015 mit dabei waren.  </pre>


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